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Die 4. Fahrrad - Ostsee-Tour
Lübeck - Grömitz - Burg/F. - Hohwacht - Kiel-Heikendorf
und zurück; ziemlich genau 458,7 km


28. April - 7. Mai 2026



 

 

28. April - von Zeven nach Lübeck (1.; Auto)

Autofahrt nach Lübeck war gefühlt kurz, bin schon um eins angekommen,
sie hatten aber gleich ein Zimmer frei.

Blick aus meinem Hotelfenster

Das Hotel besitzt zwei Tiefgaragen und sie baten mich die kleine zu nehmen, etwas eng. Ja, ging aber. Das Fahrrad hatte ich sicherheitshalber vorher runtergenommen. (Es war gar nicht so eng; auf der Rückfahrt bin ich mit Fahrrad hintendrauf rausgefahren.) - Der Weg in die Innenstadt war lang, 45 Min. ...

... aber bei der Planung wollte ich ein Hotel im Norden von Lübeck haben. - Ich ging den langen Weg in die Innenstadt und sah das:


Dann kam ich an das Willy-Brandt-Haus, von dem ich vorher nichts gewusst hatte.
Geöffnet, Eintritt frei; ich ging dann gleich hinein:
(Brandt ist einer der wenigen Politiker, die ich sehr achte!)

Das Haus ist in seinem Geburtsort und wurde 2007 eröffnet
- *Dauerausstellung*: "Willy Brandt - Ein politisches Leben im 20. Jahrhundert"
- Es zeigt Brandts Leben chronologisch - von seiner Kindheit in Lübeck über die Exilzeit, seine Zeit als Regierender Bürgermeister von Berlin und Bundeskanzler, bis zur Wiedervereinigung.

Auf dem Rückweg habe ich mir ein Matjesbrötchen gekauft und im Hotel gegessen.
Mehr brauchte ich nicht. Habe nur Wasser getrunken, sonst nix.

 

 


 

 

MI 29. April - von Lübeck nach Grömitz (2.)

>>> weitere Fotos von der Fahrt nach Grömitz

Ich bin nicht die ganze Zeit an der Küste gefahren (auf dem Rückweg schon) und kam erst in Scharbeutz an das Wasser. Der Fahrradweg war dort optimal, Fußgänger und Fahrradfahrer getrennt, gab es nicht immer.


Bis nach Grömitz zum Krähenberg 1 bin ich gefühlt 70 km gefahren, aber es waren wohl nur ca 55 km. Das Hotel war hervorragend, ich habe dann gleich das Hotelbad genutzt und bin ein paar Strecken geschwommen.Total entspannend. Eigentlich wollte ich noch einen Gang in der Sauna machen, die war aber nicht in Ordnung.

So ging ich den halbstündigen Weg zum Strand; dabei kam ich bei Rossmann vorbei, wo ich mir das vergessene Deo kaufte. Wo stehen nur die Deos? (Gott, was die alles haben. Da fragte ich die Kassiererin, die sagte: hier links! Da sehe ich auch ganz plötzlich die Buchstaben DEO, gaaanz am Anfang und ich hatte überall gesucht.)
Auf dem Weg zum Strand ging man durch den Kurpark, auf der anderen Seite war der Friedhof.(Karte links)


Jedesmal, wenn ich da lang ging, "krähten" die Krähen, die in den hohen Bäumen des Kurparks saßen. Es war unheimlich laut und deshalb habe ich das aufgenommen: KRÄHENGESCHREI.

Abendessen habe ich im Hotel bestellt, Um 19:12 Uhr gehe ich zum Essen, es hat sehr gut geschmeckt, irgendein Fisch-Gericht, und ich habe dazu ein Bier getrunken.

 


 

 

DO 30. April - von Grömitz nach Burg/Fehmarn (3.)

Gefahrene Strecke heute: 61 km. (Grömitz-Brücke 47,7 km; dann um die Brücke rum 4 km, dann 10 km bis Burg)

Dr Weg aus Grömitz raus ist sehr idyllisch. Etliche Kilometer schöner fester Sandweg.



Danach verläuft der Weg direkt an der Küste, erhebliche Sturmflutschäden,
teilweise habe ich lieber geschoben.



Dann ging es landeinwärts, Wind kam auf, aber ... Sonne pur.

Süttau auf dem Fahrradweg, dann ein Stück auf einer wenig befahrenen Straße,

dann ein Fahrradweg durch "blühende Landschaften" ...

... schließlich stand ich vor diesem Wegweiser. Jetzt war ich also ganz in der Nähe der Fehmarnsundbrücke.

 

 

Wind kommt auf, auf der Fehmarnbrücke soll es stürmisch werden, sagte eine Frau neben mir beim Frühstück, der "kam" aber nicht..
Um 14.04 Uhr war ich an der großen Fehmarnsundbrücke. Ich fuhr also mit dem Fahrrad ganz nach vorne, da stand ich am Wasser und links - da musste ich eigentlich hin - da war abgesperrt - Baustelle. Also 4 km zurück, um dann stehe ich wieder an der Baustelle, nur auf der anderen Seite.

Hier geht ein Weg nach oben, parallel zur Straße, sodass man auf den Weg über die Brücke kam. Kann man die Steigung schaffen, fragte ich mich. Ich versuchte es: ein ganz niedriger Gang und die höchste Stufe vom e-bike. Es funktionierte.

 

Der Weg oben war doch recht eng, Einige Fahrradfahrer kamen mir entgegen und ich machte immer Platz und schaute solange auf das Wasser.

Eigentlich wollte ich ja nach Puttgarden, aber beim Planen ist mir das Missgeschick mit Burg passiert - also ging die Fahrt bis Burg. - Man gut, Puttgarden wäre viel zu weit gewesen. Von Ferne sah ich nun die Kirche von Burg. Viermal bin ich dann die Strecke zwischen Burg und der Brücke gefahren und jedesmal lenkte mich der Navi auf einen anderen Weg. Dieses Bild mit der Kirche von Burg war der erste Weg, die anderen gingen am See vorbei.




Dann die Stadtmitte, die Straße lang, auf der linken Seite war das Hotel Wisser.


Im Hotel endlich angekommen, verstaute ich mein Fahrrad auf dem Hof, den man nur über einen Umweg erreichen konnte. Ich war total durchgeschwitzt und musste mir erstmal trockene Sachen anziehen. - Temperatur: 16:18 Uhr = 17 Grad.
Einen Abendspaziergang unternahm ich zum "Dorfteich" und da sah ich hohe Bäume mit vielen Krähen, wie auch in Grömitz.Das Abendessen bestand aus Fischbrötchen; im Hotel habe ich dann beim zweiten Aufenthalt gegessen.


 

 

FR 1. Mai - von Burg/Fehmarn nach Hohwacht (4.)

Gefahren bin ich 13 km von Burg auf die andere Seite der Brücke, von da nach Hohwacht 48,6 = 61,6 km .

Mai-Feiertag, herrliches Wetter. Viele Fahrradfahrer, auch Gruppen unterwegs, und auf der Brücke kam es öfter zu Fahrrad-Staus.

Ab Brücke, also ab Großenbrode, Super-Fahradweg bis Heiligenhafen, nach Heiligenhafen Fahrrad- bzw Wirtschaftsweg, meist Asphalt.

Dann geht es landeinwärts nach Oldenburg, weil man den Truppen-Übungsplatz umfahren musste.
In Oldenburg sah ich ein Eiscafe, machte also eine Eispause und das Eis, ein Mint-Becher, schmeckte mir besonders gut.

IMPRESSIONEN DES TAGES:

Abends hab ich mir Fernsehen "gegönnt" = Ostsee für Sturköpfe, das passte ja nun.
Hatte ich schon mal gesehen, glaube ich. Der Film war Von 2023.


 

 

SA 2. Mai - von Hohwacht nach Kiel-Heikendorf (5.)

Heute nur eine kurze Tour: bis Heikendorf 44,3 km

 

 

Sonne, mittags bis 25 Grad; leichter Wind.
Was für ein herrliches Fahrradwetter!!!


Meine Beobachtung: Relativ viele Leute (mehr Frauen) mit Hunden waren unterwegs, vor Corona gab es nicht so viele Leute mit Hunden. (Denke ich mir.) Per Fahrrad waren einige Gruppen und viele Paare unterwegs.


Meistens grüße ich entgegenkommende Radfahrer und da werde ich immer wieder überrascht.
Denn das Grüßen ist sehr unterschiedlich: die einen ignorieren meinen Gruß, dann gibt es Leute die noch freundlicher grüßen; manche grüßen eher als ich, welche grüßen nur "so'n büschen" und manche reagieren (wahrscheinlich) zu spät, sodass ich das nicht mehr mitkriege.


 

Manchmal führt mein Weg entlang der Straße ...

... manchmal auf lauschigen Wegen ...


Mittags bin ich im Bereich Schönfeld, toller Strand.
(Ideal, wenn man lange am Strand laufen möchte.)


Am berühmten Marine-Denkmal in Laböe komme ich vorbei ...
(Vor Heikendorf gibt es noch ein zweites Denkmal)


... kurz darauf bin ich in (Kiel)-Heikendorf und dank des Navis finde ich
das Haus meines Freundes Bernd (Studienkommilitone
im Germanistik-Studium in Hannover bei Gert Ueding) schnell.

Als wenn es Sommer wäre, so belebt ist der Strandbereich.
Hier haben wir dann zu Abend gegessen. (unten)

Zum Abschluss des Tages haben wir auf dem Balkon gesessen
und in die Kieler Bucht gekuckt (unten rechts). Auf dem Bild daneben
sieht man den Balkon, auf dem wir saßen.



 

 

SO 3. Mai - Kiel-Heikendorf (6.)

Dieser Tag ist in vieler Hinsicht ein Ausnahmetag.

1. Kein Fahrradfahren. Pause.

2. Das Wetter. Auf meiner Tour gab es immer gutes Wetter, oft mit herrlichem Sonnenschein.
Nur - kaum zu glauben - an diesem einen Pausentag hat es teilweise geregnet und
es gab sogar ein Gewitter.

 

3. Mittags war es trocken und wir waren etwas in Heikendorf unterwegs ...

... an der Kieler Bucht entlang ...

... mit einem Denkmal über einen Rettungseinsatz und ... fast wie die Kopenhagener Seejungfrau ...

... und bei Regen und Gewitter saßen wir bequem auf dem Balkon.

 

4. Die Raben

Es ist eine Eigenart meines Freundes Bernd, der auf seinem Balkon Raben füttert. Die beiden Raben haben ihr Nest ganz in der Nähe, hoch auf einem Baum. Sie kommen abwechselnd und holen sich Futter und können auch trinken. Sie sind ziemlich zahm, aber streicheln lassen sie sich nicht. Etwa ein Meter Abstand muss sein!

Thüringer Mett schmeckt auch Raben gut!

 

 


 

MO 4. Mai - von Kiel-Heikendorf nach Hohwacht (7.)
44,4 km gefahren; leichter Wind, kein Regen, max 17 Grad (kommt einem beim Fahrradfahren nicht kalt vor)

 

 

Dieser Abschnitt meiner Fahrradtour war nicht nur für das Fahrradfahren am besten, wie ich in meinen Notizen schrieb. Landschaftlich hat mir der Bereich Schönberg wieder besonders gut gefallen - dieser lange Strand!!

Für heute habe ich einige Fotos ausgewählt; in der Realität habe ich dauernd angehalten und oft fotografiert. ;-)

 

 

 

 

Foto-Auswahl des Tages

 

In Hohwacht habe ich mir ein Eis gegönnt, gegen Abend dann einen langen Strandspaziergang gemacht und mir für das Abendbrot zwei Fischbrötchen gekauft.
Eigentlich wollte ich heute Abend auch Fernsehen kucken, meine Wahl fiel auf einen Film auf ZDF NEO, was der Apparat aber nicht empfangen konnte.



 

DI 5. Mai - von Hohwacht nach Burg/F(8.)

heute gefahren 62,6 km

Temperatur: erst 11, dann 13 Grad, etwas Sonne, kein Regen, leichter Wind. Es kam mir überhaupt nicht kalt vor.

Generell gab es heute auch viel weniger Fahrradfahrer. Wieder durch Oldenburg und Heiligenhafen, dann über die Brücke nach Burg.

Meist Fahrradwege gefahren ...



... sonst auf der Straße (Wirtschaftswege) mit wenig Verkehr. Im Hintergrund sieht man schon diesen Hotelkomplex von Heiligenhafen ...

... später sieht es in Heiligenhafen aber anders aus ...

... weiter geht es, schon mit Blick auf die Fehmarnsundbrücke ...

... und gegen 17 Uhr spaziere ich wieder in Burg. Im Hotel (etwa hinten rechts) habe ich dann zu Abend gespeist.

 


 

MI 6. Mai - von Burg/F nach Grömitz (9.)

gefahrene Strecke: 59,6 km / Temperatur 9. bis 13 Grad, kein Regen.

Nach der Brücke konnten man einen langen Weg auf dem Deich fahren; Grundlage: Kies / Sand.

In der Ferne ist noch die Fehmarnsundbrücke zu sehen ...

... an Äckern und Wiesen vorbei ...

... mal auf der Straße lang ...

... bis schließlich Grömitz in Sicht ist.

Gegen Abend ging ich nochmal zum Strand, an dieser Kirche vorbei ...

... durch den Kurpark, wo rechts der Friedhof ist und links wieder die vielen Krähen zu hören waren.

 


 

DO 7. Mai - von Grömitz nach Lübeck (10.)
via Timmendorfer Strand - 70,2 km

Meine Tour war die ganze Zeit vom Wetter begünstigt. Meist Sonne, morgens zwar nicht so warm, aber auf dem Fahrrad merkt man das nicht. Manchmal, wie auch an diesem Tag, wurde es sehr warm.

In Neustadt wurde ordentlich gebaut.

Trotzdem gab es immer wieder lauschige Abschnitte.

Auf der Hinfahrt von Lübeck bin ich bis Scharbeutz querfeldein gefahren.
Diesmal ging es direkt an der Küste via Timmendorfer Strand und Travemünde zurück. Das war zwar erheblich länger, aber durch die herrliche Sonne, die Wärme und die vielen Menschen hatte man das Gefühl, dass es schon Sommer sei.

Das Ende der Fahrt nahte: hier die Autobahn bei Schwartau.

 

In Stockelsdorf angekommen fand ich mein Auto wohlbehalten in der kleinen Tiefgarage vor. Ich befestigte gleich mein Fahrrad auf der Fahrradhalterung des Autos, nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass es durch die Ausfahrt kommt.

Dann machte ich noch ein "Abschieds-Selfie von der Tour" auf dem Parkplatz des Hotels in Lübeck gemacht.

Mit meinem Fahrrad bin ich sehr zufrieden, mit einer Ausnahme: der Fahrradständer, er ging auf dieser Tour zum zweiten Mal kaputt. Da muss man sich in der Werkstatt mal etwas überlegen!


 

 

DO 7. Mai - von Lübeck nach Zeven (11.)
via Tostedt, HH-Hauptbahnhof, Tostedt

Nach dem ausgiebigen Frühstück verabschiedete ich mich und fuhr mit dem Auto ohne Probleme aus der Tiefgarage, schaffte es auch, den Code für die Sperre einzugeben und fuhr los. Einmal um die Ecke, nach ein paar hundert Metern nochmal links abbiegen und dann war ich schon nach rund einem Kilometer auf der Autobahn.
Zunächst hatte ich Tostedt beim Navi eingegeben, dort bestieg ich den Metronom nach Hamburg Hbf, wo mein Sohn auf mich wartete. Er "übergab" mir meine beiden Enkelkinder für eine Ferienwoche in Zeven. Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug wieder nach Tostedt und dann mit dem Auto nach Zeven.

Ja, das war die 4. Ostsee-Fahrrdtour.